Die Automobilbranche steht Kopf. Nicht nur durch Elektromobilität oder Tesla. Auch die Autokäufer haben sich völlig verändert. Alle Unternehmen in dieser Branche müssen dem Rechnung tragen, insbesondere auch in ihrer Personalpolitik. Für Händler und andere Verkäufer gilt, dass es immer wichtiger geworden ist, ein Gespür für Kunden zu haben und mit ihnen gemeinsam nachzudenken. HRM kann dabei helfen, indem es den Erfahrungen und Fähigkeiten der Mitarbeiter mehr Aufmerksamkeit widmet.

Umbruch in der Automobilbranche

Unsere Wirtschaft läuft auf Hochtouren, doch für viele Automobilunternehmen heißt es derzeit: anpassen oder scheitern. Denn die Automobilwelt verändert sich rasant. Regelmäßig geht eine große Automarke in die Insolvenz (denken Sie an Saab, Rover oder Alfa Romeo Nederland). Innerhalb der Niederlande kommt es vor allem zu Insolvenzen und Übernahmen von Händlerorganisationen. Auch der Onlineverkauf wirkt sich auf den Autoverkauf in Ausstellungsräumen aus. Zudem sind die Kunden in den Ausstellungsräumen sprunghafter und weniger berechenbar geworden.

Früher war „der Autokäufer“ häufig ein Mann mit einer Leidenschaft für Geschwindigkeit, schöne Knöpfe und PS. Heutzutage suchen Kunden immer häufiger nach einer „Mobilitätslösung“. Das ist nicht unbedingt ein Auto. Die Entscheidung trifft auch immer häufiger eine Frau. Es ist immer wichtiger geworden, ein gutes Gespür für Kunden zu haben, sie gut zu informieren und gemeinsam mit ihnen nachzudenken. Und gerade das gelingt deutlich besser, wenn Mitarbeiter Freude an ihrer Arbeit haben und über die richtigen Kompetenzen und Kenntnisse verfügen. Darin liegt eine wichtige Herausforderung für HR-Fachkräfte.

Mehr Aufmerksamkeit für die Mitarbeiter von Automobilunternehmen

Die Kundenzufriedenheit war in der Automobilbranche schon immer ein entscheidender Dreh- und Angelpunkt. Sie ist auch ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der Händlerleistung, anhand derer beispielsweise Händlerboni festgelegt werden.

Doch es geht nicht mehr nur um die Kundenzufriedenheit und das Kundenerlebnis (CX). Auch das Wohlbefinden bei der Arbeit und die Fähigkeiten der Mitarbeiter fallen immer stärker ins Gewicht. Ein besseres CX führt in dieser Branche ganz wesentlich über das Mitarbeitererlebnis (EX). Und dabei haben wir noch nicht einmal über den zunehmenden Personalmangel gesprochen, durch den es ebenfalls immer wichtiger wird, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten gewinnen und binden zu können.

Direkte Handlungspunkte nach den Messungen

Um das Entwicklungspotenzial, das Erleben und die Zufriedenheit des Personals gut im Blick zu behalten, untersuchen Unternehmen entlang der automobilen Wertschöpfungskette vergleichsweise häufig das Erleben ihrer Mitarbeiter. Mit einer modernen Messplattform (wie GrowPromoter) ist das sehr niedrigschwellig und kontinuierlich möglich. Dadurch können HR-Fachkräfte und andere Nutzer stets schnell nachsteuern, damit das Personal kompetent, motiviert und gut weiterentwickelt bleibt.

Die Handlungspunkte, die sich aus diesen EX-Messungen ergeben, können sehr vielfältig sein. Einmal liefern sie wertvolle Impulse für ein Coaching oder ein Entwicklungsgespräch mit einem Mitarbeiter. Ein anderes Mal können sie Anlass sein, beispielsweise an einer Schulung oder Weiterbildung teilzunehmen oder bestimmte soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln. Ein wesentlicher Unterschied zur Vergangenheit besteht vor allem darin, dass Organisationen jetzt unmittelbar Maßnahmen einleiten können. Sie müssen nicht mehr erst die Ergebnisse ihrer „alle zwei Jahre stattfindenden Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung“ abwarten. Und gerade diese Geschwindigkeit und die Fähigkeit, schnell zu reagieren, brauchen Unternehmen in dieser Branche.

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